HORNMEER Stückgutfrachter (Karibik)

Im Herbst 1970 musterte ich auf der HORNMEER an. Ein blitzsauberes Schiff, schönes Arbeiten.

Aber die erste Reise war sehr kurz, nach 26 Tagen an Bord lag ich mit einem angeknacktem Oberschenkel in Port of Spain, im Streckverband, im Krankenhaus. Morgens beim Farbewaschen, habe ich mich dann fürchterlich auf den Pinsel gepackt, war im Seifenwasser ausgerutscht und schon war es geschehen. Der einzige Trost den ich hatte, ich war der einzige Europäer auf der Station und wurde sehr gut versorgt. Die Schwestern waren einfach klasse. Nach meinem Krankenhaus Aufenthalt wohnte ich noch eine kleine Weile in St. James, einem Vorort von Port of Spain.

Ende November bin ich dann nach Hamburg zurückgeflogen worden, um dann Anfang Dezember 1970 auf der HORNGOLF einzusteigen.

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„GasChem Bremen“ unter deutscher Flagge
Nach mehr als acht Jahren Krise in der Schiffahrt möchten wir mit der Umflaggung der "GasChem Bremen" ein positives Signal setzen", erklärt Michael Ippich, Geschäftsführer der Reederei. "Auch wenn es noch eine ganze Weile dauern wird, bis sich die Märkte stabilisieren: Es geht langsam wieder aufwärts." Wegbereiter waren Anpassungen bei der Lohnsteuer, der Sozialversicherung und in der Schiffsbesetzungsverordnung im vergangenen Jahr. Sie haben dazu geführt, dass Schiffe unter deutscher Flagge nun deutlich wettbewerbsfähiger betrieben werden können.

Mit der Umflaggung ist die "GasChem Bremen" gleichzeitig zum größten Ausbildungsschiff der Hartmann Reederei geworden. In Zukunft sollen dauerhaft mindestens vier Ausbildungsplätze für angehende deutsche Seeleute zur Verfügung stehen: Nautische und Technische Offiziersanwärter sowie Auszubildende zum Schiffsmechaniker.

"Die Ausbildung von Seeleuten hat bei uns seit der Gründung der Reederei einen hohen Stellenwert", sagt Michael Ippich. Trotz Schiffahrtskrise bildet das Unternehmen jedes Jahr in erheblichem Maße junge Menschen an Bord aus. Dazu kommen Weiterbildungsmaßnahmen und Qualifizierungen für Offiziere und Mannschaftsränge. Gegenwärtig befinden sich an Bord der Hartmann Reederei-Flotte über 100 hochqualifizierte deutsche Seeleute.

Die Hartmann Reederei hat angekündigt, langfristig weitere Schiffe unter die deutsche Flagge bringen zu wollen.

22. März 2017 Schiff und Hafen Maritim 4.0 mehr unter www.schiffundhafen.de/news/Schifffahrt

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