OMNI Frachter LUDWIGSHAFEN

ludwigshafen

LUDWIGSHAFEN (DILL / 1977), irgendwie kommt etwas wie Wehmut über mich beim Schreiben dieser Worte. 1977 war das letzte Jahr meiner seemännischen Tätigkeit bei der Hapag-Lloyd AG und in der deutschen Handelsmarine. Am 14.Juni 1977 beendete ich, mit der Abmusterung von der LUDWIGSHAFEN, nach 10 glücklichen und manchmal auch strapaziösen Jahren auf See, meine aktive Zeit als Fahrensmann.
Reederei, Hapag-Lloyd AG, Hamburg.

Eigner:Hapag-Lloyd AG
Hamburg
Bereederung:Reederei, Hapag-Lloyd, Hamburg
Unterscheidungssignal:DILL
Heimathafen:Hamburg
Länge:165,3 m
Breite:24,5 m
Tiefgang:
Tonnage Volldecker
GRT:13.074 BRT
NRT:
tdw:16.265 tdw
Tonnage Freidecker
GRT:
NRT:
tdw:
Cont.Stellplätze:
Hauptmotor:Zweitakt MAN Diesel K9Z86/160 F
22.500 PSe
Geschwindigkeit:23 Knoten
Bauwerft:HDW, Werk Hbg.-Finkenwerder;

Bau Nr.: 8
Stapellauf:11. Oktober 1969
Indienststellung:02. Februar 1970
Charter Namen:
Verbleib:Verbleib und Legende:
11. Februar 1970 Jungfernreise, Besatzung 38 Personen, Hamburg - Ostasien.

01.September 1970 durch die Fusion an die Hapag-Lloyd AG.

1979 beim Bremer Vulkan zum Containerschiff umgebaut.
16.736 BRT, 176,5 m Länge über alles, 951 TEU, umbenannt in LUDWIGSHAFEN EXPRESS.

Das beim Umbau heraugetrennte 90 Meter lange Mittelschiff wird in dem im Juni 1980 abgelieferten Frachter RENÈE RICKMERS weiterverwendet.
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„GasChem Bremen“ unter deutscher Flagge
Nach mehr als acht Jahren Krise in der Schiffahrt möchten wir mit der Umflaggung der "GasChem Bremen" ein positives Signal setzen", erklärt Michael Ippich, Geschäftsführer der Reederei. "Auch wenn es noch eine ganze Weile dauern wird, bis sich die Märkte stabilisieren: Es geht langsam wieder aufwärts." Wegbereiter waren Anpassungen bei der Lohnsteuer, der Sozialversicherung und in der Schiffsbesetzungsverordnung im vergangenen Jahr. Sie haben dazu geführt, dass Schiffe unter deutscher Flagge nun deutlich wettbewerbsfähiger betrieben werden können.

Mit der Umflaggung ist die "GasChem Bremen" gleichzeitig zum größten Ausbildungsschiff der Hartmann Reederei geworden. In Zukunft sollen dauerhaft mindestens vier Ausbildungsplätze für angehende deutsche Seeleute zur Verfügung stehen: Nautische und Technische Offiziersanwärter sowie Auszubildende zum Schiffsmechaniker.

"Die Ausbildung von Seeleuten hat bei uns seit der Gründung der Reederei einen hohen Stellenwert", sagt Michael Ippich. Trotz Schiffahrtskrise bildet das Unternehmen jedes Jahr in erheblichem Maße junge Menschen an Bord aus. Dazu kommen Weiterbildungsmaßnahmen und Qualifizierungen für Offiziere und Mannschaftsränge. Gegenwärtig befinden sich an Bord der Hartmann Reederei-Flotte über 100 hochqualifizierte deutsche Seeleute.

Die Hartmann Reederei hat angekündigt, langfristig weitere Schiffe unter die deutsche Flagge bringen zu wollen.

22. März 2017 Schiff und Hafen Maritim 4.0 mehr unter www.schiffundhafen.de/news/Schifffahrt

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